Seit dem Jahr 2000 beabsichtigt der „Movimento Mineiro
de Psicanálise –MMP“ [Psychoanalytische Bewegung
von Minas Gerais], der aus manchen psychoanalitischen Institutionen
von Minas Gerais besteht, die teoretischen und klinischen Kriterien
der Psychoanalyse zu schützen, angesichts der Versuche, sie
zu regeln. Diese Versuche stehen in Opposition zu den Prinzipien,
die mit Legitimität seit Freud die psychoanalitische Praxis
unterstützen. Die Psychoanalyse stellt sich als ein Gebiet
des menschlichen Wissens vor, das sowohl der Quantifizierung und
Bewertung des Subjekts, als auch der Unterwerfung polytischen, bürokratischen
oder universitären Kriterien völlig entgegengesetzt ist.
Diese erwähnten Kriterien haben zur psychoanalytischen Lehre
keine Beziehung.
Seit sieben Jahren haben wir den Irrtum konstatiert, den eine Regelung
der Psychonalyse bildet. Gegen diesen Irrtum haben wir gekämpft
und an ihn haben wir gearbeitet – und wir beharren darauf.
Unsere Ergebnisse sind positiv und lassen sich durch die Projektentwürfe
und ihre jeweiligen Darlegungen erkennen. Bisher erlangten wir,
dank der Teilnahme brasilianischer Psychoanalitiker von verschiedenen
Institutionen, die heute die Articulação das
Entidades Psicanalíticas Brasileiras [Artikulation der psychoanalitischen
Insititutionen von Brasilien] und den MMP
bilden, die Zurücknahme zwei Gesetzentwürfe, die beabsichtigten,
den psychoanalytischen Beruf zu regeln. Das Neue ist, dass wir nicht
mehr eine isolierte Gruppe von Psychoanalytikern sind, die die Regelung
bekämpfen, sondern eine große Bewegung, die in der Theorie
und in der Praxis die analytischen Gründe für die „Nicht-Regelung“
der Psychoanalyse unterstützt.
Nur einer qualitativen Auswertung dürfen die Ergebnisse der
Psychoanalyse unterzogen werden, die die eigene Struktur des analytischen
Akts und die ethischen Prinzipien der Psychoanalyse respektiert.
Die Letzteren geben sich für keine Standardisierung her. Wir
müssen denen widerstehen, die die Ergebnisse der Psychoanalyse
quantitaiv und komparativ messen wollen, den Menschen auf eine rechnerische
Ziffer herabsetzend. Wir müssen den Angeboten an fast formation
in Psychoanalyse auch widerstehen, die, unter anderen Dingen, die
uns über die Reklameplakate erreichen, ein Diplom oder einen
Berufsausweis garantieren.
Der MMP stellt sich vor und kennzeichnet sich als
ein Kampf für die Herausforderung, die uns bei dem Unterstützen
der psychoanalytischen Sache betrifft. Die Letztere lässt sich
nicht auf vorschriftmäßige Parameter herabsetzten und
ist weitweg von den religiösen, parteilichen oder geschäftlichen
Politiken.
In dieser Webseite zeigen wir unseren befahrenen Weg rund um die
Spezifität der Psychoanlyse durch Interviews, Zeitungsartikel,
Veranstaltungen an Universitäten, Kongressen, Kolloquien, kurz:
wir stellen hier verschiedene Erzeugnisse und andere Wege dar, die
wir genommen haben – Wege die dazu führen, diese Bewegung
(den MMP) zu irgendwas nützlichem für die Erhaltung
der Psychoanalyse zu machen, ausgehend vom Realen, das uns leitet.
Übersetzung: Luiz Felipe Bruzzi Curi (UFMG
– Belo Horizonte)
---
Leia o texto
em português
Lea el texto en español
Lire
le texte en français
|